Seit 2014 bieten wir Dienstleistungen im Bereich Design & Usability an. Unser Portfolio reicht von Medizin- und Laborgeräten, über Sanitäreinrichtungen, Haushaltsgeräte bis hin zu Powertools und Industrieanlagen. Steht eine komplette Produktentwicklung an, stemmen wir das in enger Zusammenarbeit mit unseren IngenieurInnen. Diese Verzahnung von Design und Engineering erlaubt uns, Objekte zu entwickeln, die die BenutzerInnen durch das Design begeistern und gleichzeitig mit einer makellosen Performance überzeugen (avidity through design).

Doch wie schaffen wir es, gutes Industrial Design für so unterschiedliche Produkte anbieten zu können? Die Anforderungen an ein Medizingerät und an eine Kochplatte sind ja bekanntermassen nicht gerade identisch. Der gemeinsame Nenner: die Menschen, die mit dem Gerät interagieren, insbesondere die NutzerInnen. Ihre Bedürfnisse sind dabei der Schlüssel zu einem erfolgreichen Produkt und genau diese Bedürfnisse stellen wir in den Mittelpunkt der Entwicklung.

Um das Ziel eines benutzer-fokussierten Produkts zu erreichen, wenden wir unseren Design- & Usability-Prozess mit folgenden Phasen an: Recherche (research), Konzeption (conception), Testen (testing), Optimierung (mitigation) und Validierung (validation). Die Einbindung unserer Kunden in den Prozess und die enge Zusammenarbeit mit dem Ingenieur-Team – sofern wir das Produkt selbst entwickeln –  ist dabei enorm wichtig. Innerhalb jeder Phase tauschen wir uns regelmässig in verschiedenen Formaten mit unseren Kunden aus, um Entscheidungsgrundlagen für Konzepte und Features erstellen zu können.

Los legen wir mit einer Recherche-Phase, wo es gilt, sich Wissen über die BenutzerInnen und das Umfeld des Produkts anzueignen, um erste Konzepte ableiten zu können. Die unterschiedlichsten Bedürfnisse eines beispielsweise 80-jährigen Patienten und einer 30-jährigen Pflegerin für ein und dasselbe Produkt zu erkennen und unter einen Hut zu bringen ist anspruchsvoll! Welche Art von Mensch-Maschine-Schnittstelle ist möglich? Welche Berührungspunkte mit dem Produkt gibt es? Ähnlich wichtig ist das Wissen um die Einsatzumgebung, die häufig einen grossen Einfluss auf Robustheit und Bedienbarkeit hat.

Erste Vorschläge und Konzepte generieren wir mit Skizzen und Moodboards in der Konzeptions-Phase. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Uns geht es darum, das Produkt durch die verschiedenen Hilfsmittel nicht nur vorstellbar sondern auch greif- und testbar zu machen.

In der Test-Phase kommt dieser Aspekt noch mehr zum tragen. Mit Ergonomiemodellen (volume & shape mock-ups), simplen Systemaufbauten aus Karton oder bereits funktionsfähigen Usability Mock-ups (Demonstratoren) hinterfragen wir die Mensch-Maschine-Interaktion und gewinnen wertvolle Informationen über das Nutzerverhalten und die Tauglichkeit des Designs.

Durch Tests finden heraus, ob das Bedienkonzept tatsächlich so intuitiv ist wie gedacht, oder ob die Ergonomie für verschiedenste Hände passt.

Am Ende der Optimierungs- und Validierungsphase stehen nachhaltige Produkte, welche die BenutzerInnen durch Aussehen, Handhabung und Funktionalität begeistern (desirability & usability) – und den Benutzer zum König machen.

Welche Schritte bei der Entwicklung Ihres zukünftigen Produkts nötig und sinnvoll sind, besprechen wir gerne mit Ihnen persönlich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Autorin: Maria Rudin

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