Müllverbrennungsanlage Zistersdorf (AT) – Gesamtenergieanalyse

Projektbeschreibung

In der Müllverbrennungsanlage Zistersdorf wird durch Helbling eine Energieanalyse mit der Pinch-Methode durchgeführt mit dem Ziel, weiteres Abwärmepotenzial aufzudecken und mit geeigneten Massnahmen den Weg zur wirtschaftlichen Erschliessung dieser aufzuzeigen. Zusätzlich sollen Massnahmen aufgezeigt werden, welche das bestehende Rückkühlsystem im Hochsommer entlasten können.

Eckdaten / Technische Details

  • Projektlaufzeit: 8 Monate
  • Kraftstoff (Müll): Kommunal- und Industrieabfall
  • Verbrennung: 162.000 t jährlich
  • Leistung: bis zu 20 t/h
  • Turbine: TGM Kanis
  • Generator: 15 MW
  • Stromproduktion: 100.000 MWh / a = 30.000 Haushalte
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Leistungen

  • Analysieren und bewerten der bestehenden Anlage (u.a. Wasser-Dampf-System, Rauchgaslinie, Kühlsystem, weitere interne Verbraucher sowie Stromproduktion mittels Turbine)
  • Berechnung des effektiven Wärmepreises der verschieden genutzten Dampfniveaus aus der Turbine und des Preises für die Rückkühlung
  • Erstellen von verfahrenstechnischen Prozessfliessbildern und von Sankey-Diagrammen
  • Erstellung einer Stromtabelle mit allen relevanten Wärmequellen und -senken als Grundlage für die Pinch-Analyse
  • Ermittlung des theoretischen Wärmerückgewinnungs-Potenzials der Anlage mittels Pinch-Software und Ableitung erster Massnahmen-Ideen
  • Erstellung einer thermischen Potenzialkarte der Anlage (Energie, Leistungen) und Darstellung dieser in einer Quellen-Senken-Matrix mit allen möglichen Varianten der internen Wärmerückgewinnung (WRG)
  • Entwicklung konkreter Energieeinsparmassnahmen zur Erschliessung des ermittelten WRG-Potenzials und auch zur Entlastung des bestehenden Kühlsystems unter Kundeneinbeziehung
  • Abschätzung der zu erwartenden Investitionen mit den Anlagenbauern, sodass der MVA Zistersdorf pro Massnahme eine wirtschaftliche und technische Basis zur Realisierungsentscheidung vorliegt
  • Priorisierung der Massnahmen und Abgabe von Realisierungsempfehlungen inkl. einem Umsetzungsfahrplan («nächste Schritte»)

Ergebnis / Erfolg

Mithilfe der Energieanalyse konnten 12 Energieeffizienzmassnahmen mit möglichen Untervarianten identifiziert werden. Fünf Massnahmen, welche mit der MVA Zistersdorf priorisiert wurden, besitzen ein wirtschaftliches umsetzbares Energieeinsparpotenzial von ca. 29.3 GWhth/a und 0.22 GWhel und weisen einen Gesamtpayback von ca. 5 Jahren auf.

Zusätzlich kann durch Realisierung der WRG-Massnahmen das gesamte Rückkühlsystem um ca. 300 kWth bzw. 40 % (Hochsommer ca. 100 kWth bzw. 14 %) entlastet werden.

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